Gleich in zwei Sprungdisziplinen galten die Vertreterinnen der SKV Feuerwehr Leichtathletik als Favoritinnen.
Obwohl Nzube Ikebue in der Meldeliste der Stabhochspringerinnen nur auf dem zweiten Platz gereiht war, sorgte sie gleich nach dem ersten Versuch für klare Verhältnisse. Nach nur drei Sprüngen stand sie bereits als Österreichische Meisterin in der Klasse U20 fest.
Mit den überquerten 3,20 Metern im ersten Versuch und dem Scheitern der Konkurrenz,
war aber auch die Spannung verloren und die nächste Höhe gelang nicht mehr.
Beim Dreisprung der Frauen gab es für Angel Osaro, die mit 11,84 Meter die Österreichische Jahresbestenliste anführte, nur ein Ziel. Die 12 Meter sollten nach dem Wettkampf an der Anzeigetafel stehen.
Mit weiten, aber ungültigen Sprüngen fand sie zu Beginn nicht wirklich in den Bewerb. Erst in Runde 4 setzte sie sich
mit 11,99 Meter an die Spitze des Teilnehmerinnenfeldes.
Beim letzten Versuch war es aber soweit. Unter rhythmischen Beifall landete sie nach drei Kontakten bei 12,15 Meter. Diese Weite bedeutete nicht nur die Goldmedaille und den Titel, sondern auch Wiener Rekord in der Klasse U20 im Dreisprung. Im Weitsprung erreichte Angel mit der Egalisierung ihrer PB von 5,47 Meter noch die Bronze-Medaille.
Nicole Ijieh nahm ebenfalls beim Dreisprung in der Klasse U20 teil. Sie durfte sich am Ende die Urkunde für den 6. Platz überreichen lassen. Sie stellte mit 10,65 Meter ebenfalls eine neue persönliche Besleistung auf und verpasste das Limit für die Staatsmeisterschaft nur um 15 cm.



